AfD-Fraktion fordert Aufklärung nach Gewaltvorfall im Waldfreibad Herpine
Nach dem Angriff auf einen Mitarbeiter des Waldfreibads Herpine hat die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Halver eine offizielle Anfrage an den Bürgermeister gestellt. Ziel ist die Aufklärung des Vorfalls sowie die Prüfung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher kommunaler Einrichtungen.
ANFRAGEN
6/24/20262 min read


Ein Vorfall im Waldfreibad Herpine hat in den vergangenen Tagen viele Bürgerinnen und Bürger in Halver erschüttert. Nach Medienberichten wurde ein Mitarbeiter des Freibades von mehreren Jugendlichen angegriffen und dabei verletzt, nachdem er zuvor für die Einhaltung der Hausordnung gesorgt und ein Hausverbot ausgesprochen hatte.
Für uns steht fest: Wer in einer öffentlichen Einrichtung Verantwortung übernimmt und für Sicherheit sowie Ordnung sorgt, darf nicht befürchten müssen, selbst Opfer von Gewalt zu werden. Ein solcher Vorfall darf weder verharmlost noch einfach als bedauerlicher Einzelfall abgetan werden.
Deshalb haben wir eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Wir möchten aufklären, wie sich die Ereignisse aus Sicht der Stadt und des Freibadbetreibers darstellen, welche Erkenntnisse zum Ablauf des Vorfalls vorliegen und welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollen.
Besonders wichtig ist uns dabei der Blick nach vorne. Das Waldfreibad Herpine ist weit mehr als nur ein Freibad. Es ist ein Treffpunkt für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren und gehört für viele Halveraner fest zum Sommer dazu. Die Bürger müssen darauf vertrauen können, dass sie sich dort sicher fühlen können. Gleiches gilt für die Mitarbeiter, die täglich dafür sorgen, dass der Badebetrieb reibungslos funktioniert.
Mit unserer Anfrage wollen wir deshalb unter anderem erfahren,
wie die Verwaltung den Vorfall bewertet,
ob weitere Personen verletzt wurden,
welche Auswirkungen sich für den Freibadbetrieb ergeben haben,
ob zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geprüft werden,
ob vergleichbare Vorfälle bereits in der Vergangenheit aufgetreten sind und
wie die allgemeine Sicherheitslage im Freibad eingeschätzt wird.
Dabei geht es uns nicht um Vorverurteilungen oder politische Schlagzeilen. Es geht um die berechtigte Frage, wie öffentliche Einrichtungen und die dort beschäftigten Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden können.
Wir erwarten, dass die Geschehnisse sorgfältig aufgearbeitet werden und mögliche Schwachstellen im bestehenden Sicherheitskonzept offen angesprochen werden. Falls zusätzlicher Handlungsbedarf besteht, müssen entsprechende Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden.
Gerade in Zeiten, in denen Respekt gegenüber Einsatzkräften, Mitarbeitern öffentlicher Einrichtungen und ehrenamtlich Engagierten immer häufiger auf die Probe gestellt wird, braucht es ein klares Signal: Gewalt gegen Menschen, die ihre Arbeit machen und Verantwortung übernehmen, hat in Halver keinen Platz.
Dem verletzten Mitarbeiter wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung. Gleichzeitig danken wir allen Beschäftigten des Waldfreibads Herpine für ihren täglichen Einsatz.
Sobald uns die Antworten der Stadtverwaltung vorliegen, werden wir die Bürgerinnen und Bürger darüber informieren.
